Lochstreifenstanzer T Loch 1 m; hergestellt von Siemens & Halske.
Zur Hellschreiberanlage 41 gehört der Lochstreifenstanzer oder „Handlocher“ Siemens T Loch 1 m, mit dem die Meldungen als 5 Bit - CCITT - Lochstreifen erfasst werden.
Nach Einlegen des zu beschreibenden Lochstreifens und Anlegen der Netzspannung wird der Lochstreifenstanzer (oder „Handlocher“, wie er im Reglement genannt wird) eingeschaltet und der Motor läuft an.
Mit den Tasten Buchstaben und Ziffern wird, wie bei mit dem Baudot-Code arbeitenden Fernschreibmaschinen typisch, zwischen der Buchstaben- und der Ziffernebene des Zeichensatzes umgeschaltet. Nur im Buchchstabenmodus kann ein einziges falsch getipptes Zeichen korrigiert und der Lochstreifen entsprechend mit dem Rückschalthebel zurückgesetzt werden.
Der fertig erstellte Lochstreifen wird zum Meldungsversand in den Lochstreifenleser eingelegt.
Lochstreifenstanzer
ohne
Die Entwicklung des Lochstreifenstanzers erfolgte bei Siemens & Halske, Berlin.
Von der grossen Funkstation G1,5K wurden die Stationen ab Seriennummer 15 mit dem Hellschreiber 41 ausgerüstet, davon wurden 13 Anlagen beschafft, bestehend aus zwei Kisten und der Kiste III mit dem Streifenlocher.