de:bergfunkstationen
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- | Der Flugfunk wurde ab 1937/38 mit der Einführung der Flugzeugstation [[se-004|FG IV]] im Kurzwellenband durchgeführt. Der militärische Bodenfunkverkehr wurde zunächst mit Kleinleistungsstationen vom Flugfeld aus, wie beispielsweise der [[se-210-flieger|TL-Station]] oder [[se-004-f|Z-Station 38]] durchgeführt, | + | Der Flugfunk wurde ab 1937/38 mit der Einführung der Flugzeugstation [[se-004|FG IV]] im Kurzwellenband durchgeführt. Der militärische Bodenfunkverkehr wurde zunächst mit Kleinleistungsstationen vom Flugfeld aus, wie beispielsweise der [[se-210_flieger|TL-Station]] oder [[se-004-f|Z-Station 38]] durchgeführt, |
In den ersten Jahren des Zweiten Weltkriegs wurde klar, dass eine Infrastruktur zur zentralen Führung der Luftabwehr der Schweiz notwendig wurde, 1942/3 wurde der [[S-500|" | In den ersten Jahren des Zweiten Weltkriegs wurde klar, dass eine Infrastruktur zur zentralen Führung der Luftabwehr der Schweiz notwendig wurde, 1942/3 wurde der [[S-500|" | ||
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In der ersten Ausbauphase wurden vier Standorte mit den Decknamen Stephan, Neptun, Fortuna und Theodor errichtet. | In der ersten Ausbauphase wurden vier Standorte mit den Decknamen Stephan, Neptun, Fortuna und Theodor errichtet. | ||
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===== Technische Daten ===== | ===== Technische Daten ===== | ||
* in der ursprünglichen Konfiguration wurden in den Bergfunkanlagen Funkstationen vom Typ [[se-018-f|H-Station (fix)]] betrieben, basierend auf dem Gerätesatz SCR-287. | * in der ursprünglichen Konfiguration wurden in den Bergfunkanlagen Funkstationen vom Typ [[se-018-f|H-Station (fix)]] betrieben, basierend auf dem Gerätesatz SCR-287. | ||
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==== Entwicklung ==== | ==== Entwicklung ==== | ||
Mit der Notwendig zur Errichtung von Relaisstationen für den Kurzwellen-Flugfunk bestand akut Bedarf nach Kurzwellensendeempfängern mittlerer Leistung. Diese fanden sich 1943/44 in Form von Bordfunkanlagen in in der Schweiz notgelandeten oder zur Landung gezwungenen amerikanischen Bombern vom Typ B-17 und B-24. Die Funkanlagen wurden ausgebaut und die Bergfunkanlagen damit aufgerüstet, | Mit der Notwendig zur Errichtung von Relaisstationen für den Kurzwellen-Flugfunk bestand akut Bedarf nach Kurzwellensendeempfängern mittlerer Leistung. Diese fanden sich 1943/44 in Form von Bordfunkanlagen in in der Schweiz notgelandeten oder zur Landung gezwungenen amerikanischen Bombern vom Typ B-17 und B-24. Die Funkanlagen wurden ausgebaut und die Bergfunkanlagen damit aufgerüstet, | ||
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Die Bergfunk-Anlagen stellten im Relaisbetrieb, | Die Bergfunk-Anlagen stellten im Relaisbetrieb, | ||
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