Inhaltsverzeichnis
SE-125 - Zubehör
Kleinfunkgerät SE-125; hergestellt von Autophon AG, Solothurn.
Um 1969 wurde ein neues „Walkie Talkie“ als Patrouillenfunkgerät bei der Truppe eingeführt, das von Autophon entwickelte SE-125. Das voll transistorisierte Gerät existiert in sechs Versionen, die sich in der Kennfarbe des Typenschilds unterscheiden. Jeweils fünf Kanäle sind jeweils einer Version zugeteilt, auf den Kanälen 6, 7 und 8 können alle SE-125 arbeiten, diese gemeinsamen Kanäle können zur Kommunikation von Angehörigen verschiedener Truppengattungen benutzt werden. Nach der Ablösung durch das Kleinfunkgerät SE-135 ist das altgediente SE-125 noch in diesem Jahrzehnt beim Zivilschutz im Einsatz.
Technische Daten
- Frequenzbereich: 77,5 - 87,5 MHz, davon 8 Kanäle bequarzt
- Sendeleistung: 0,5 W
Stromversorgung
- Akku / Batteriebetrieb: Batterie 7,5 V (alternativ NiCd Akkumulator 6 V oder Batteriegehäuse mit UM-3 Batterien)
Das Gerät wird typischerweise mit einer runden langen 7,5 V Batterie (ähnlich einer übermässig langen Monozelle) versorgt, alternativ gab es dazu gelbe 6 V NiCd-Akkus. Als im Verlauf die Produktion der Spezialbatterie eingestellt wurde, entwickelte Leclanché einen Adapter zur Aufnahme von 15 Stück UM-3 Batterien, die teils parallelgeschaltet die Spannung von 7,7 V bereitstellen. Ein Klappdeckel an der Geräteunterseite öffnet das Batteriefach, das im übrigen vom Gerät getrennt ist.
Dimensionen
- 287 x 142 x 57 mm, 2.4 kg
Mikrotel
- Im Mikrotel MT-125 sind Hörer und Mikrophon in der Form eines Telephonhörers mit einer Sprechtaste vereint, das Mikrotel wird mit einem Autophon-typischen Multipolstecker angeschlossen.
Sprechgarnitur
- In der Lärmgarnitur LG-125 sind an einem fächerförmigen Verbindungsstück alle Einzelkomponenten fest angeschlossen: Umschalter mit den Positionen „Aus“ - „normal“ - „laut“, Lippenmikrophon und Doppelkopfhörer. Ein Kabel mit einem Multipolstecker verbindet die Sprechgarnitur mit dem Funkgerät.
Antenne
- Die Standardantenne ist eine aufs Gerät aufgeschraubte Schiebe-Drahtantenne A-125. Die Marschantenne wird auf die BNC-Buchse auf der Gerätefront aufgesteckt, sie kann mit einem Kugelgelenk in horizontale Position gebracht werden.
- Die Grabenantenne GA-125 besteht aus eine RG58-Koaxialkabel und einem Stützpfahl, auf dem die Standardantenne A-125 an einem abgesetzten Standort aufgestellt werden kann.
Antennenlampe
- Die Antennenlampe AL-125 kann auf den Antennenanschluss des SE-125 aufgeschraubt werden und zeigt bei Druck der Sendetaste durch Aufleuchten an, dass HF-Energie fliesst, ein minimaler dafür von jedem Wehrmann selbst durchführbarer Funktionstest. Sie ist in einem durchsichtigen Kunststoffgehäuse am Tragegurt TG-125 verstaut und somit jederzeit griffbereit.



