Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


de:fl19_1919

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen Revision Vorhergehende Überarbeitung
de:fl19_1919 [2020/12/20 11:00]
mb
de:fl19_1919 [2020/12/20 11:01] (aktuell)
mb
Zeile 44: Zeile 44:
 Im Wechselstromkreis wird in einem motorgetriebenen Mittelfrequenzgenerator eine Wechselspannung von ca. 500 Hz, 300 V generiert, eine Gleichstrommaschine erlaubt über einen Regelwiderstand die Beeinflussung der Erregerspule des Wechselstromgenerators,​ der Erregerstrom im Primärkreis wird von einem Instrument angezeigt. Die Tastung des Senders erfolgt durch die unter Spannung stehende Morsetaste (die unten im Sender ausgeklappt werden kann) direkt im Primärkreis. Im Wechselstromkreis wird in einem motorgetriebenen Mittelfrequenzgenerator eine Wechselspannung von ca. 500 Hz, 300 V generiert, eine Gleichstrommaschine erlaubt über einen Regelwiderstand die Beeinflussung der Erregerspule des Wechselstromgenerators,​ der Erregerstrom im Primärkreis wird von einem Instrument angezeigt. Die Tastung des Senders erfolgt durch die unter Spannung stehende Morsetaste (die unten im Sender ausgeklappt werden kann) direkt im Primärkreis.
  
-Im Hochspannungstransformator wird die Primärspannung auf die Hochspannung von ca. 6 kV hochtransformiert,​ diese wird zum Betrieb der Funkenstrecke benötigt. Die Löschfunkenstrecke ist im Sichtfenster im der linken Gerätemitte zugänglich,​ sie besteht aus sechs Teilfunkenstrecken aus Kupferscheiben,​ welche durch isolierende Glimmerscheiben in einem Abstand von 0,2 mm gehalten werden. Zum Betrieb einer Teil-Löschfunkenstrecke ist eine Hochspannung von ca. 1 kV benötigt, durch Kurzschliessen von Abgriffen konnte die Anzahl aktiver Teilfunkenstrecken reduziert werden, nach entsprechender Reduktion der Sekundärspannung war eine Leistungsregulierung des Löschfunkensenders möglich.\\ ​+Im Hochspannungstransformator wird die Primärspannung auf die Hochspannung von ca. 6 kV hochtransformiert,​ diese wird zum Betrieb der Funkenstrecke benötigt. Die Löschfunkenstrecke ist im Sichtfenster im der linken Gerätemitte zugänglich,​ sie besteht aus sechs Teilfunkenstrecken aus Kupferscheiben,​ welche durch isolierende Glimmerscheiben in einem Abstand von 0,2 mm gehalten werden. Zum Betrieb ​jeweils ​einer Teil-Löschfunkenstrecke ist eine Hochspannung von ca. 1 kV benötigt, durch Kurzschliessen von Abgriffen konnte die Anzahl aktiver Teilfunkenstrecken reduziert werden, nach entsprechender Reduktion der Sekundärspannung war eine Leistungsregulierung des Löschfunkensenders möglich.\\ ​
 Die von der Sekundärspannung betriebene Löschfunkenstrecke gehört zum Schwingkreis,​ der als "​Stosskreis"​ bezeichnet wird. Mit dem Stosskreis-Kondensdator und der regulierbaren Stosskreis-Induktivität wird die Sendefrequenz definiert, die Frequenzeinstellung konnte nur über Eichtabellen erfolgen, die Station verfügte nicht über eine direkt ablesbare Frequenzskala.\\ ​ Die von der Sekundärspannung betriebene Löschfunkenstrecke gehört zum Schwingkreis,​ der als "​Stosskreis"​ bezeichnet wird. Mit dem Stosskreis-Kondensdator und der regulierbaren Stosskreis-Induktivität wird die Sendefrequenz definiert, die Frequenzeinstellung konnte nur über Eichtabellen erfolgen, die Station verfügte nicht über eine direkt ablesbare Frequenzskala.\\ ​
 Vom Fusspunkt der Stosskreis-Induktivität wurde die Sendeenergie ausgekoppelt und mittels einer Antennenspule mit schaltbaren Abgriffen ("​Antennenverlängerung"​) und einem Antennenvariometer an die Antenne angepasst. Zur optimalen Antennenanpassung wurde auf maximalen Antennenstrom am "​Luftdrahtampèremeter"​ abgestimmt. Vom Fusspunkt der Stosskreis-Induktivität wurde die Sendeenergie ausgekoppelt und mittels einer Antennenspule mit schaltbaren Abgriffen ("​Antennenverlängerung"​) und einem Antennenvariometer an die Antenne angepasst. Zur optimalen Antennenanpassung wurde auf maximalen Antennenstrom am "​Luftdrahtampèremeter"​ abgestimmt.
Zeile 52: Zeile 52:
 Der Ein- / Zweikreis - Röhrenaudionempfänger verfügte über einen Detektor zum Notempfang bei Röhrendefekt oder Ausfall der Batteriespeisung,​ da die Ausgangsleistung der verwendeten Trioden zu gering war, musste ein zweistufiger Niederfrequenzverstärker EV 211b nachgeschaltet werden, um ausreichende Ausgangsleistung für Kopfhörerempfang zu erreichen. Sichtfenster im Holzkästchen des Niederfrequenzverstärkers erlaubten die Kontrolle der funktionierenden Röhrenheizung. Der Ein- / Zweikreis - Röhrenaudionempfänger verfügte über einen Detektor zum Notempfang bei Röhrendefekt oder Ausfall der Batteriespeisung,​ da die Ausgangsleistung der verwendeten Trioden zu gering war, musste ein zweistufiger Niederfrequenzverstärker EV 211b nachgeschaltet werden, um ausreichende Ausgangsleistung für Kopfhörerempfang zu erreichen. Sichtfenster im Holzkästchen des Niederfrequenzverstärkers erlaubten die Kontrolle der funktionierenden Röhrenheizung.
  
-Der Wellenmesser KW 61e erlaubte die Kontrolle von Sendefrequenz (eine Glühlampe zeigte Resonanz mit dem Sender-Stosskreis an) und Empfangsfrequenz (ein Oszillatorsignal des Wellenmessers wurde dem Empfänger zugeführt). Das von Sender ausgekoppelte Antennensignal (und die Sende- / Empfangsumschaltung) erreichte den Empfängerkasten durch ein Multipol-Flachbandkabel.+Der Wellenmesser KW 61e erlaubte die Kontrolle von Sendefrequenz (eine Glühlampe zeigte Resonanz mit dem Sender-Stosskreis an) und Empfangsfrequenz (ein Oszillatorsignal des Wellenmessers wurde dem Empfänger zugeführt). Das vom Sender ausgekoppelte Antennensignal (und die Sende- / Empfangsumschaltung) erreichte den Empfängerkasten durch ein Multipol-Flachbandkabel.
  
 Als Antennenmaterial war eine sechsdrähtige Schirmantenne vom 15 m Teleskopmast (mit sechs "​hoch"​ abgehenden Gegengewichtsdrähten) auf dem Hinterwagen oder eine zwischen zwei 12 m hohen Steckmasten ausgespannte 60 m T- oder L- Zweidrahtantenne mit über dem Boden ausgespannten Gegengewichtsdrähten vorgesehen. Als Antennenmaterial war eine sechsdrähtige Schirmantenne vom 15 m Teleskopmast (mit sechs "​hoch"​ abgehenden Gegengewichtsdrähten) auf dem Hinterwagen oder eine zwischen zwei 12 m hohen Steckmasten ausgespannte 60 m T- oder L- Zweidrahtantenne mit über dem Boden ausgespannten Gegengewichtsdrähten vorgesehen.
de/fl19_1919.txt · Zuletzt geändert: 2020/12/20 11:01 von mb